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Rotkäppchen triumphiert über den bösen Wolf – Marburg gewinnt den Gutenberg Cup 2012

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 Im Finale des Gutenberg Cups am 21. Oktober 2012 standen sich zwei Teams aus der Märchenstadt Marburg gegenüber. Das Team „Marburg Der böse Wolf“ mit Frank Posch, Sabrina Göpel und Benedikt Kunz trat als Regierung gegen das Team „Marburg Rotkäppchen“ mit Tobias Kube, Ruben Brandhofer und Sven De Causemaecker an. Die beiden Marburger Teams hatten sich im Halbfinale zum Thema „Brauchen wir ein Biosiegel für Organe?“ gegen die Teams aus Aachen und Mainz durchgesetzt. Als freie Redner breakten Andreas Dreher (Frankfurt), Marcel Sauerbier (Dresden) und Nicolas Eberle (Mainz) ins Finale. Das Thema des Finales lautete „Sollte das Dönertier unter Artenschutz/Naturschutz gestellt werden?“ Und sowie Tobias Kube es in seiner ersten Rede prophezeit hatte, geschah es: Das Team Rotkäppchen überzeugte die Jury um die Chefjuroren Marietta Gädeke und Philip Schröder und siegte über den bösen Wolf. Damit gewannen Tobias Kube, Ruben Brandhofer und Sven De Causemaecker den Gutenberg Cup 2012. Als besten Redner des Finales bestimmte das Publikum Nicolas Eberle aus Mainz, der sowohl nach den Vorrunden als auch nach dem Finale das Tab anführte.

 

Top 5 der Redner des Turniers

  1. Nicolas Eberle (Mainz)
  2. Benedikt Kunz (Marburg)
  3. Tobias Kube (Marburg)
  4. Sven De Causemaecker (Marburg)
  5. Andreas Dreher (Frankfurt)

 

Themen des Turniers

  1. Vorrunde: Sollte Robin auch mal das Batmobil fahren dürfen?
  2. Vorrunde: Braucht Schneewittchen nur einen Zwerg?
  3. Vorrunde: Brauchen wir eine Frauenquote in Gefängnissen?

Halbfinale: Brauchen wir ein Biosiegel für Organe?

Finale: Sollte das Dönertier unter Artenschutz/Naturschutz gestellt werden?

 

Text: Marina Freund

Bild: Debattierclub Johannes Gutenberg e.V.

Jugend Medien Event 2012

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Sonntag, 23. September 2012, 9:30, Semesterferien – für den Mainzer Studenten eine ungewöhnliche Zeit, um an der örtlichen Fachhochschule aufzukreuzen. Doch Betty Braun, Clemens Fucker, Willy Witthaut und Marc Lenzke vom DCJG sind nicht die Einzigen, die nicht viel Schlaf bekommen haben:

Seit Freitag absolvieren junge Studenten und Schüler aus ganz Deutschland als Teilnehmer des ‚JugendMedienEvent 2012‘ freiwillig Kompetenzseminare und Schulungen in Sachen Rhetorik, Schreibstil sowie Journalismus, besuchen Redaktionen und erlangen Einblicke in die Welt der Medien.

Mit dabei ist ein weiteres Mal der DCJG mit einem dreistündigen Seminar zum Thema Debattieren.

Nach eine Begrüßung durch die Vizepräsidentin Betty Braun geht’s auch gleich los: Die etwa fünfzehn Teilnehmer absolvieren ein kleines Spiel, bei dem sie in knappen Reden spontan Stellung zu einem Thema nehmen müssen. Durch zugeloste Positionen lernen sie sofort, dass es nicht immer gilt, die eigene Meinung zu vertreten.

Daraufhin ergreift Willy Witthaut das Wort und erklärt den Ablauf einer Offenen Parlamentarischen Debatte sowie Bewertungskriterien in groben Zügen. Damit es natürlich nicht bei der reinen Theorie bleibt, findet sich für die zwei parallel stattfindenden Debatten ein aktuelles Thema: „Dieses Haus schafft das mehrgliedrige Schulsystem ab.“

Die vorbereitenden Erläuterungen erwiesen sich als erfolgreich, da sich die ausschließlich von Neulingen durchgeführten Debatten zu einem Schlagabtausch von unerwartetem Niveau entwickelten.

Nach einer konstruktiven Kritik der jeweiligen Rednerleistung und einer kurzen Evaluation des gesamten Seminars im Plenum wurden die jungen Teilnehmer mit einer durchweg positiven Einstellung entlassen.

Vielleicht werden wir den Einen oder Anderen demnächst in den Reihen der Debattierer begrüßen dürfen.

 

Text und Bild: Autor unbekannt