Ironman- und Nikolausturnier in Münster 2012

Lasst uns froh und munter sein,

und uns recht von Herzen freun!
Lustig, lustig, traleralera!
denn das Nikolausturnier in Münster findet statt!

Am ersten Adventswochenende lud der Debattierclub Münster gleich zu zwei Turnieren ein. Am Freitag, den 30.11.2012, fand das erste deutschsprachige Ironmanturnier statt und am Samstag das traditionelle Anfängerturnier zu Nikolaus.

Drei „stahlharte“ Mainzer stellten sich auf dem Ironmanturnier der Herausforderung, ohne Partner zwei Reden in einer BPS-Debatte zu reden. Daniil Pakhomenko, Willy Witthaut und Alisha Ricard trafen auf 13 andere Debattierer aus ganz Deutschland. Die Chefjuroren Manuel Adams und Marietta Gädeke hatten sich ein Rotationsprinzip für die vier Vorrunden überlegt, so dass jeder Redner dreimal redete und einmal jurierte. Ins Finale, welches am Samstagmorgen stattfand, breakte Willy Witthaut. Zum Thema „Dieses Haus würde Bordelle auf Militärbasen im Ausland einrichten“ traf er auf Andreas C. Lazar, Leonid Vogel und Adrian Gombert. Letztlich siegte Andreas C. Lazar, der bereits das Team- und Rednertab angeführt hatte.

Zum Anfängerturnier stießen weitere Mainzer zu den Ironmanturnier-Teilnehmern hinzu. Willy Witthaut und Alisha Ricard bildeten das Team Anton, als reines Anfängerteam traten Fabian Mohnke und Christian Strunck als Mainz Conni, das dritte Team Mainz Det bildeten Thore Wojke und Jan Haseloh. Da das Team Mainz Berti aus gesundheitlichen Gründen zur Hälfte ausfiel, wechselte Daniil Pakhomenko zu den Juroren. Max Fritz jurierte ebenfalls. Nach drei spannenden Vorrunden reichte es leider für kein Mainzer Team zum Break, nur Daniil Pakhomenko zog als Juror ins Finale ein.

Dort standen sich Teams aus Aachen, Berlin, München und Münster zum Thema „Dieses Haus würde das Geld, das ein Professor mit seinen Fachbüchern u.ä. verdient, seiner Universität zukommen lassen“ gegenüber. Letztendlich siegte Aachen mit Marc-Andre Schulz und Markus Baumeister und Elina Siivola aus München erhielt den Nachwuchspreis.

 

Text: Marina Freund

 

 

 

 

Rotkäppchen triumphiert über den bösen Wolf – Marburg gewinnt den Gutenberg Cup 2012

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 Im Finale des Gutenberg Cups am 21. Oktober 2012 standen sich zwei Teams aus der Märchenstadt Marburg gegenüber. Das Team „Marburg Der böse Wolf“ mit Frank Posch, Sabrina Göpel und Benedikt Kunz trat als Regierung gegen das Team „Marburg Rotkäppchen“ mit Tobias Kube, Ruben Brandhofer und Sven De Causemaecker an. Die beiden Marburger Teams hatten sich im Halbfinale zum Thema „Brauchen wir ein Biosiegel für Organe?“ gegen die Teams aus Aachen und Mainz durchgesetzt. Als freie Redner breakten Andreas Dreher (Frankfurt), Marcel Sauerbier (Dresden) und Nicolas Eberle (Mainz) ins Finale. Das Thema des Finales lautete „Sollte das Dönertier unter Artenschutz/Naturschutz gestellt werden?“ Und sowie Tobias Kube es in seiner ersten Rede prophezeit hatte, geschah es: Das Team Rotkäppchen überzeugte die Jury um die Chefjuroren Marietta Gädeke und Philip Schröder und siegte über den bösen Wolf. Damit gewannen Tobias Kube, Ruben Brandhofer und Sven De Causemaecker den Gutenberg Cup 2012. Als besten Redner des Finales bestimmte das Publikum Nicolas Eberle aus Mainz, der sowohl nach den Vorrunden als auch nach dem Finale das Tab anführte.

 

Top 5 der Redner des Turniers

  1. Nicolas Eberle (Mainz)
  2. Benedikt Kunz (Marburg)
  3. Tobias Kube (Marburg)
  4. Sven De Causemaecker (Marburg)
  5. Andreas Dreher (Frankfurt)

 

Themen des Turniers

  1. Vorrunde: Sollte Robin auch mal das Batmobil fahren dürfen?
  2. Vorrunde: Braucht Schneewittchen nur einen Zwerg?
  3. Vorrunde: Brauchen wir eine Frauenquote in Gefängnissen?

Halbfinale: Brauchen wir ein Biosiegel für Organe?

Finale: Sollte das Dönertier unter Artenschutz/Naturschutz gestellt werden?

 

Text: Marina Freund

Bild: Debattierclub Johannes Gutenberg e.V.

Jugend Medien Event 2012

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Sonntag, 23. September 2012, 9:30, Semesterferien – für den Mainzer Studenten eine ungewöhnliche Zeit, um an der örtlichen Fachhochschule aufzukreuzen. Doch Betty Braun, Clemens Fucker, Willy Witthaut und Marc Lenzke vom DCJG sind nicht die Einzigen, die nicht viel Schlaf bekommen haben:

Seit Freitag absolvieren junge Studenten und Schüler aus ganz Deutschland als Teilnehmer des ‚JugendMedienEvent 2012‘ freiwillig Kompetenzseminare und Schulungen in Sachen Rhetorik, Schreibstil sowie Journalismus, besuchen Redaktionen und erlangen Einblicke in die Welt der Medien.

Mit dabei ist ein weiteres Mal der DCJG mit einem dreistündigen Seminar zum Thema Debattieren.

Nach eine Begrüßung durch die Vizepräsidentin Betty Braun geht’s auch gleich los: Die etwa fünfzehn Teilnehmer absolvieren ein kleines Spiel, bei dem sie in knappen Reden spontan Stellung zu einem Thema nehmen müssen. Durch zugeloste Positionen lernen sie sofort, dass es nicht immer gilt, die eigene Meinung zu vertreten.

Daraufhin ergreift Willy Witthaut das Wort und erklärt den Ablauf einer Offenen Parlamentarischen Debatte sowie Bewertungskriterien in groben Zügen. Damit es natürlich nicht bei der reinen Theorie bleibt, findet sich für die zwei parallel stattfindenden Debatten ein aktuelles Thema: „Dieses Haus schafft das mehrgliedrige Schulsystem ab.“

Die vorbereitenden Erläuterungen erwiesen sich als erfolgreich, da sich die ausschließlich von Neulingen durchgeführten Debatten zu einem Schlagabtausch von unerwartetem Niveau entwickelten.

Nach einer konstruktiven Kritik der jeweiligen Rednerleistung und einer kurzen Evaluation des gesamten Seminars im Plenum wurden die jungen Teilnehmer mit einer durchweg positiven Einstellung entlassen.

Vielleicht werden wir den Einen oder Anderen demnächst in den Reihen der Debattierer begrüßen dürfen.

 

Text und Bild: Autor unbekannt