Streitkultur Tübingen gewinnt 1. Mainzer Anfängerturnier

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Am vergangenen Samstag, dem 26. Januar 2013, fand in Mainz das 1. Regionale Anfänger Turnier des Debattierclub Johannes Gutenberg Mainz (DCJG) statt. In einem spannenden und guten Finale zum Thema „Sollen wir eine öffentlich-rechtliche Zeitung schaffen?“ setzten sich Selina Bernading, Nikos Bosse und Lennart Lokstein (Streitkultur Atalante) in der Regierung knapp gegen die Opposition mit Alisha RicardJohanna Nicodemus und Christian Strunck (Mainz Anton) durch. Als fraktionsfreie Redner standen Bhavesh Agarwal (EBS Communicate), Martin Kühn (Kaiserslautern DebatING) und Carsten Schott (Brüder Grimm Debattierclub Marburg) im Finale. Als beste Rednerin des Finals wurde Alisha Ricard von der Finaljury ausgezeichnet, die aus den beiden Chefjuroren Tom-Michael Hesse (Heidelberg Debating) und Max Fritz (DCJG) sowie Marion Seiche(Debattierclub Frankfurt) und Florian Umscheid (Berlin Debating Union) bestand, Verena Gräf präsidierte. Der Titel des Besten Redners nach den Vorrunden ging an Christian Strunk (DCJG).

Der DCJG lud zum ersten Mal zum regionalen Anfängerturnier ein. Teilgenommen haben Teams aus den Debattierclubs aus Tübingen, Heidelberg, Marburg, Frankfurt, Wiesbaden, Kaiserslautern, Mainz und sogar zwei Schülerteams aus dem Taunus und von der IGS Bad Kreuznach. Der jüngste Teilnehmer war gerade einmal 12 Jahre alt. Auf dem Turnier waren nur Anfänger ohne Turniererfahrung startberechtigt. Mit der Veranstaltung soll der Nachwuchs gezielt in der Turniersituation gefördert werden.

 

Die Top 5 Redner nach den Vorrunden:
1. Christian Strunck (Mainz)
2. Selina Bernading und Nikos Bosse (beide Tübingen)
3. Lennard Lokstein (Tübingen)
4. Bhavesh Agarwal (Wiesbaden) / Martin Kühn (Kaiserslautern) / Carsten Schotte (Marburg)

 

Die Themen des Turniers waren:
1. Vorrunde: Sollen wir auf Bundes- und Landesebene die Regierungschefs direkt wählen lassen?
2. Vorrunde: Sollte Mitarbeitern von Energie- und Logistikunternehmen das Streiken verboten werden?
3. Vorrunde: Soll Bilbo zu Hause bleiben?
Finale: Sollen wir eine öffentlich-rechtliche Zeitung schaffen?

 

Text und Bild: Marina Freund

Rotkäppchen triumphiert über den bösen Wolf – Marburg gewinnt den Gutenberg Cup 2012

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 Im Finale des Gutenberg Cups am 21. Oktober 2012 standen sich zwei Teams aus der Märchenstadt Marburg gegenüber. Das Team „Marburg Der böse Wolf“ mit Frank Posch, Sabrina Göpel und Benedikt Kunz trat als Regierung gegen das Team „Marburg Rotkäppchen“ mit Tobias Kube, Ruben Brandhofer und Sven De Causemaecker an. Die beiden Marburger Teams hatten sich im Halbfinale zum Thema „Brauchen wir ein Biosiegel für Organe?“ gegen die Teams aus Aachen und Mainz durchgesetzt. Als freie Redner breakten Andreas Dreher (Frankfurt), Marcel Sauerbier (Dresden) und Nicolas Eberle (Mainz) ins Finale. Das Thema des Finales lautete „Sollte das Dönertier unter Artenschutz/Naturschutz gestellt werden?“ Und sowie Tobias Kube es in seiner ersten Rede prophezeit hatte, geschah es: Das Team Rotkäppchen überzeugte die Jury um die Chefjuroren Marietta Gädeke und Philip Schröder und siegte über den bösen Wolf. Damit gewannen Tobias Kube, Ruben Brandhofer und Sven De Causemaecker den Gutenberg Cup 2012. Als besten Redner des Finales bestimmte das Publikum Nicolas Eberle aus Mainz, der sowohl nach den Vorrunden als auch nach dem Finale das Tab anführte.

 

Top 5 der Redner des Turniers

  1. Nicolas Eberle (Mainz)
  2. Benedikt Kunz (Marburg)
  3. Tobias Kube (Marburg)
  4. Sven De Causemaecker (Marburg)
  5. Andreas Dreher (Frankfurt)

 

Themen des Turniers

  1. Vorrunde: Sollte Robin auch mal das Batmobil fahren dürfen?
  2. Vorrunde: Braucht Schneewittchen nur einen Zwerg?
  3. Vorrunde: Brauchen wir eine Frauenquote in Gefängnissen?

Halbfinale: Brauchen wir ein Biosiegel für Organe?

Finale: Sollte das Dönertier unter Artenschutz/Naturschutz gestellt werden?

 

Text: Marina Freund

Bild: Debattierclub Johannes Gutenberg e.V.