Vorstandswechsel

Mainz hat gewählt! Auf der Mitgliederversammlung546413_138411216305071_606313030_n vom 6. August wurde der alte Vorstand, Christian Strunck, Alisha Ricard, Jacqueline Maier und Johanna Nicodemus entlastet und verabschiedet. Die Geschicke des Mainzer Debattierclubs werden nun von Oliver Grytzmann (Präsident), Pia Kehry (Schatzmeisterin), Nicolas Eberle (Vizepräsident) und Willy Witthaut (Vizepräsident) geleitet.

Wir bedanken uns mit einem dreifach donnernden Helau für die motivierte und umfassende Arbeit des geschiedenen Vorstandes und freuen uns, im nächsten Jahr die Arbeit erfolgreich fortzuführen.

Für Fragen, Anregungen und sonstige Bedürfnisse stehen wir Euch jederzeit unter der gewohnten Adresse info@dcjg.de zur Verfügung!

Eine erholsame vorlesungsfreie Zeit wünschen

Oliver, Pia, Nicolas und Willy

Das Hüttenwochenende

 

Das berühmt-berüchtigte und allseits umworbene Hüttenwochenende in Felsberg-Gensungen. Abenteuerlustige Debattierer des DCJGs haben sich am letzten Wochenende in die hessische Pampa gewagt, um sich ein Wochenende mit epischen Kissenschlachten und dramatischen Kickerspielen zu liefern. Man munkelt hier und da von bellenden Werwölfen, deren Fang der ein oder andere Abenteurer nicht entkam. Drama über Drama – doch. Halt!dd

Wir waren ja nicht nur Abenteurer, sondern auch Debattierer! Hinein in die Debatte! Auf, auf zu den Workshops zu bildhafter Sprache und einer Analyse des Nahostkonflikts!

 

Ein großes Danke an die Referenten und an alle die da waren und zu diesem tollen Wochenende beitrugen!

 

Die Ewige Bestenliste des VDCH nach der Saison 2013/14

dSportlich gesehen kann der DCJG durchaus mehr als zufrieden sein: Mainz ist Deutscher Vize-Meister, Westdeutscher Meister und gewann zwei ZEIT DEBATTEN, um nur einige Erfolge unter vielen zu nennen. Weitere Informationen zu den jeweiligen ZEIT DEBATTEN findet ihr unter www.achteminute.de:

„Während in der Freien Debattierliga (FDL) das mit Spannung erwartete Saisonende naht, ist die ZEIT-DEBATTEN-Serie 2013/14 mit der Deutschsprachigen Debattiermeisterschaft bereits abgeschlossen. Auf der Achten Minute erschien ein Rückblick der Turnierserie. Nach Auswertung der Ergebnisse ist die Ewige Bestenliste des Verbandes der Debattierclubs an Hochschulen e.V. (VDCH) weitergeführt und aktualisiert worden.

Klarer Gewinner der ZEIT-DEBATTEN-Serie 2013/14 ist der Debattierclub Johannes Gutenberg e.V. (DCJG) Mainz. Der DCJG konnte drei Turniere der Serie gewinnen und stand zudem drei weitere Mal im Finale. Damit konnten die Mainzer den Abstand auf Spitzenreiter Berlin Debating Union e.V. (BDU) deutlich verkürzen. Daneben konnte sich die Streitkultur e.V. Tübingen vom Verfolger Debating Club Heidelberg e.V. beim Kampf um den dritten Podiumsplatz absetzen. Gleichzeitig haben einige Teams erstmals gepunktet und werden nun in der Liste geführt.

Hier der Stand nach der Saison 2013/14

Einer für Alle, alle für Einen – Die Drei Musketiere vom Neckarwiesencup

Siegerteam und Bester Finalredner des Neckarwiesen-Cups: Anna Mattes, Sarah Kempf, Lennart Lokstein und Tobias Kube (v.l.) (Foto: Till Kroeger)
Siegerteam und Bester Finalredner des Neckarwiesen-Cups: Anna Mattes, Sarah Kempf, Lennart Lokstein und Tobias Kube (v.l.) (Foto: Till Kroeger)

Am morgen des 17. Mai war es wieder soweit. Ein weiteres Turnier rief die ehrgeizigen Debattanten und Juroren unseres Cups zu sich. Ziel dieses Mal: die Heidelberger Neckarwiesen. Mit an Bord schickten wir zwei Teams: Mainz Anton – Alisson Jones, Nicholas Eberle  und Sebastian Endres, sowie die eifrige Unterstützung Mainz Bertie – Saskia Höfer, Robert Wewior und Patrick Jacobi. Zu den Juroren zählen Stefan Lüthje, Puja Matta und Christian Strunck. Willy Witthaut war Chefjuror des Neckarwiesencups.

Nachdem unsere beiden Fahrer uns sicher und wohlbehalten nach Heidelberg brachten, ging es nach einem wahren break“fast“ in der Schulkantine des Kurfürst Friedrich Gymnasiums, ohne weite Umschweife direkt  um den Ernst des Lebens und somit in die erste Vorrunde. Zur Premiere in Heidelberg hatten sich die Chefjuroren die Debatte „Sollte statt einer Frauenquote, eine Diversityquote eingeführt werden?“ erdacht. Obgleich es in fast jedem Team leichte Verständnisprobleme gab, was sich in der Jury oft in Form von „falscher Angehensweise“ outete, hatten sowohl Mainz Anton, als auch die späteren Finalisten des Turniers den richtigen Riecher und legten bereits den Grundstein für ein erfolgreiches Turnier.

Nahtlos ging es für die Teams in die zweite Runde. Futuristisch angehaucht, sollte man sich nun  parlamentarisch duellieren, ob man Forschung in eine wahre Verwendungsweise zwängen sollte. „Sollten Prothesen und Implantate (sofern es die Technik in Zukunft auf die gedachte Art und Weise ermöglicht) Menschen mit körperlichen Defiziten vorbehalten sein?“ Um die erhitzen Gemüter danach erstmal abkühlen zu lassen, folgte die von allen lang ersehnte Mittagspause, bevor es in die dritte und letzte Runde ging,  die über den Break entscheiden sollte.

Bei der Frage ob „Unternehmen sich in ihren Jahresberichten für die Arbeitsbedingungen bei ihren Zulieferern rechtfertigen sollten“, konnten alle Journalisten, Juristen und angehende Pressesprecher in die vollen Gehen und noch einmal alles geben, bevor danach der Break verkündet wurde.

Neben einem gemischten Team aus Marburg/Berlin und (Anna Mattes, Tobias Kube und Sarah Kempf), standen punktgleich die Streitkulter Hermes aus Tübingen (Lennart Lokstein, Felix Lennartz und Sammy-Miles Krieger), sowie unser A-Trio auf dem Podium. Leider lachte über unsere Teams heute nur die Sonne und nicht das Losglück, sodass lediglich Nicholas als freier Redner ins Finale breakte, während der Rest von Mainz Anton sich mit Tribünenplätzen begnügen musste. SK Hermes hingegen forderte nun die bisherigen Tab-Führer heraus.

Angehaucht von der anstehenden Wahl des Europaparlaments lautete das Finalthema:

„Sollte der Europäische Gerichtshof auf Antrag des Europäischen Parlaments nationale Gesetze, die europäischen Werten entgegenstehen, für nichtig erklären können?“

Ausgerichtet wurde das Finale von den Chefjuroren Sven Hirschfeld und Willy Witthaut sowie Philipp Schmidtke, Sabrina Effenberger, Christian Strunck und Nine Horn juriert. Till Kroeger präsidierte.  Somit verschlug es also letztendlich doch noch drei Mainzer ins Finale. Erwartet bunt und von vielen Sprachbildern und Redekünsten geprägt, stand am Ende nun das Team SKB Phönix feat. Special Guest Star Tobias Kube  aus Berlin/Marburg als Sieger fest.

Das Turnier brachte also alles mit, was man sich an Stelle der Heidelberger nur für eine Premiere erhoffen kann. Tolles Wetter, spannende Debatten,  eine Tabelle, die in  Zeiten der heutigen Bundesliga bewiesen hat, dass es doch noch spannend werden kann, wenn 18 Mannschaften mitspielen und zugleich als Sieger drei Musketiere des debattierens,  die den Hausherren, den Titel vor der Nase wegschnappten.

Der DCJG jedenfalls freut sich bereits auf das nächste Mal, wenn vielleicht nicht nur die Sonne uns anlachen wird.

 

Patrick Jakobi